Vertrag zur Bewahrung des Friedens

Der "Vertrag zur Bewahrung des Friedens" ist der weitreichende Entwurf f├╝r eine neue, friedens-orientierte Verfasstheit der Welt, basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen ├╝ber die realen Bedrohungen des Weltfriedens.

Hintergr├╝nde und Begr├╝ndungen f├╝r den "Vertrag zur Bewahrung des Friedens" sind dem Buch "Anleitung gegen den Krieg" des Friedens- und Konfliktforschers Henrik Paulitz zu entnehmen.

Der Vertragsentwurf von Henrik Paulitz kn├╝pft u.a. an den Briand-Kellogg-Pakt vom 27. August 1928 an, in dem der "aus nationalen Interessen" gef├╝hrte Angriffskrieg f├╝r v├Âlkerrechtswidrig erkl├Ąrt wurde. Der Vertrag zur Bewahrung des Friedens verbietet Kriege, die zugunsten von "globalen", nicht-staatlichen Interessen gegen Staaten und gegen die Zivilbev├Âlkerung und ihre wirtschaftliche Infrastruktur gef├╝hrt werden.

Der "Vertrag zur Bewahrung des Friedens" zeichnet sich durch einen Verzicht auf Zwangsma├čnahmen aus, weil diese in der Regel die Zivilbev├Âlkerung und die zivile wirtschaftliche Infrastruktur treffen, w├Ąhrend die Verantwortlichen unbeschadet bleiben.

Vertragsentwurf

Hier finden Sie den Vertragstext (Entwurf):

"Vertrag zur Bewahrung des Friedens"

Pr├Ąambel

Die Pr├Ąambel des Entwurfs f├╝r einen "Vertrag zur Bewahrung des Friedens" lautet:

"Die unterzeichnenden Vertragsstaaten schlie├čen diesen Vertrag mit dem Ziel eines umfassenden Gewaltverzichts und einer dauerhaften Bewahrung des Friedens. Das Handeln m├Ąchtiger nicht-staatlicher Strukturen und wirtschaftliches Interesse am Krieg z├Ąhlen zu den wesentlichen Ursachen f├╝r Konflikte und Kriege. Dieser Vertrag zur Bewahrung des Friedens zielt darauf ab, die Macht nicht-staatlicher Strukturen zu begrenzen und verbindliche Grunds├Ątze zu vereinbaren, die strukturell einer langfristigen Friedenssicherung dienen. Die Vertragsstaaten verzichten auf Zwangsma├čnahmen zur Durchsetzung der Bestimmungen dieses Vertrags, da unter solchen Ma├čnahmen in der Regel die V├Âlker leiden, w├Ąhrend die tats├Ąchlich Verantwortlichen geschont werden. Dieser Vertrag bezweckt nicht die Gr├╝ndung einer globalen Ordnungsmacht oder eines Teils einer solchen. Die unterzeichnenden Vertragsstaaten schlie├čen diesen Vertrag vielmehr mit dem Ziel einer dem dauerhaften Frieden dienenden ├ťbereinkunft souver├Ąner Staaten."

Inhalt

Der "Vertrag zur Bewahrung des Friedens" hat folgende Kapitel:

  • Organe und Verfahren
  • Allgemeine Grunds├Ątze
  • Wirtschaftliche Aspekte
  • Beeinflussung der ├Âffentlichen Meinung
  • Ma├čnahmen mit Wirkung auf andere Staaten
  • Angriffe auf Zivilisten und zivile Einrichtungen

Diskussion - Schritte zur Umsetzung

Es ist nun erforderlich, dass sich V├Âlkerrechtler, Politikwissenschaftler, Historiker, Wirtschaftswissenschaftler, Beamte, Politiker und andere Fachleute mit der Frage befassen, wie ein solcher Vertrag letztlich ausgestaltet werden k├Ânnte.

Auch bedarf es der ├Âffentlichen Diskussion ├╝ber diesen Ansatz einer globalen Friedensordnung souver├Ąner Staaten.

 

 

 
 

Deskriptive, ├Âkonomisch-orientierte Friedens- und Konfliktforschung

Paulitz, Henrik

Wege zum Frieden

 
 

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